1. Juni 2014
von Regina Hofmann
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Notizen meiner Arbeit

Der Beginn meines Schaffens ist stets gleich: Ein unbändiger Drang eine völlig leere weiße Leinwand mit Farbe zu bedecken. Es ist ein wunderbares Erlebnis die Entwicklung eines Bildes zu verfolgen.

Die Energie, die Spannung und die Erwartung stellen sich sofort mit dem ersten Pinselstrich ein. Mein Bild beginnt spontan eine Eigendynamik zu entwickeln, es entstehen Formen und abstrakte Gebilde, sie werden ausgearbeitet, verfeinert, in Teilen wieder überarbeitet oder ganz zerstört.

Es beginnt für mich eine schmale Gratwanderung zwischen Spannung, Gleichgewicht, Konfrontation und Harmonie.

Der Mut des Zerstörens bedeutet gleichzeitig einen Neuanfang, der Suche nach dem Unbekannten.

Das Unvorhergesehene spornt mich an, verlangt nach neuen Gedanken, spontanen Entscheidungen, nach Ideen, nach Experimenten! Es fordert meine Fantasie!

Der lange und überraschende Weg eines gelungenen Bildes macht mich stolz und glücklich!

Regina Hofmann, Juni 2014